Mittwoch, 21. März 2012

Berlin ♥♥♥

Sooo meine Lieben,


ich hab ja schon fast ein schlechtes Gewissen, dass ich das mit dem Berlin-Post so lange rauszögere, möchte ich euch doch meine Erlebnisse nicht vorenthalten!


Eigentlich habe ich es ziemlich entspannt angegangen. Der Hinflug war total schön und in Berlin bin ich auch ziemlich zügig am Ziel angekommen. Leider war das Wetter echt übel (regnerisch, windig und kühl) im Vergleich zur Heimat. Zuerst ging es den Koffer bei meiner Tante abstellen. Dann konnte es auch schon losgehen!
Nach einem kleinen Frühstückchen (ein Schoko-Mandarinen-Cheesecake-Muffin) war ich trotzdem noch sehr früh dran zum Shoppen. Bis ich dann aber am KaDeWe war, hatten die meisten Läden dann doch schon geöffnet ;) 
Im KaDeWe wurde dann auch ausgiebig geshoppt. Dort war ich bestimmt drei Stunden drin, da ich jede Etage (nein, es waren nicht mal alle) angesehen habe und mich nicht entscheiden konnte, was ich mitnehmen sollte. Meine Shopping-Ausbeute zeige ich euch dann auch noch.






Voll bepackt ging es dann weiter den Kurfürstendamm hoch, machte einen Stopp bei Bershka und diversen anderen Läden und stieg dann wieder in die U-Bahn ein. Mannomann da taten mir echt schon die Füße weh.
Weiter gings in die Französische Straße, wo ich in den Galéries Lafayettes geschlendert bin, mir das Ritter Sport-Haus und die schönen Häuser in der Französischen Straße angeschaut habe. Das Ritter Sport-Haus ist der Wahnsinn. Es gibt wirklich alle Geschmacksrichtungen und man kann sich sogar seine eigene Schokolade kreieren. Ich konnte nur schwer widerstehen. Mein Weg führte zur U-Bahn Friedrichstraße. Auf dem Weg dorthin war ich bei Lush, Douglas und Gina Tricot.
Naja... dann trat ich auch schon den Rückzug an. Shoppen ist echt anstrengend und in Berlin kann man so unendlich viel laufen, wenn man will. Und es ist auch praktisch! Man kann einfach mal aus der U-Bahn aussteigen, die Stationen laufen und dann wieder einsteigen :)










Daheim angekommen habe ich mein Buch ausgepackt und weitergelesen. Ich habe von Cody McFadyen „Blutlinie“ gelesen. Ultra spannend! Zum Abendessen ging es dann in den Golden Buddha runter, um ein leckeres Curry zu essen. Das hätte ich wirklich alle drei Tage essen können.
Sonntag war Flohmarkttag! Zwei Blocks weiter von uns – ein kurzer Fußmarsch entfernt – fand der Flohmarkt im Mauerpark statt. Er ist jeden Sonntag. Früh da sein lohnt sich, da um 15 Uhr viele schon einpacken!
Der Flohmarkt ist wirklich riesig! Nicht zu vergleichen mit den Flohmärkten in meiner Umgebung. Dort bekommt man alles! Mit allem meine ich wirklich ALLES. Wenn man möchte, kann man sich die komplette Wohnung neu einrichten und sich selbst neu einkleiden. Es gibt Händler, die sich auf eine Sache spezialisiert haben, z.B. Blechschilder, Eulenschmuck… , aber auch ganz „normale“ Flohmarktstände. Außerdem sind dort auch die Besitzer kleiner Läden vertreten, die dort ihre Waren anbieten, um mehr Aufmerksamkeit zu erlangen. Zwischen den Ständen findet man immer wieder Essensstände oder gar ganze Biergärten. Wir hatten übrigens gutes Wetter – es war zwar windig, jedoch kam die Sonne raus, als wir auf dem Flohmarkt geschlendert sind.



Nach einem leckeren Essen (Gnocchi mit Tomate-Mozzarella und selbstgemachter Pesto) ging es auf die Suche nach der Konzertlocation für den Abend, die glücklicherweise auch gerade um die Ecke war.
Dann bin ich nochmal kurz heim, ausruhen, aufhübschen und schon konnte ich zum Konzert von Tyler Ward aufbrechen!
 
Das Konzert war einfach unglaublich!!! Dazu werde ich euch aber mehr im nächsten Post zeigen. Es war so toll, dass es definitiv den eigenen Post verdient.

Da ich Montag schon wieder abreisen musste, stand ich früh auf und machte gegen Mittag die Berliner Unterweltentour mit.  Die Unterweltentouren sind wirklich zu empfehlen. Ich habe die Tour 2 über Luftschutz im zweiten Weltkrieg mitgemacht. Da die Bunker direkt über der U-Bahn Gesundbrunnen liegen bekommt man ein Gefühl dafür, wie beklemmend die Situation während einem Bombenangriff gewesen sein muss. Durch die Züge wackelt alles ganz schön, es ist laut und es gibt nur wenige Lampen in den Bunkern. Einem Bombenangriff hätten die Bunker leider nicht standgehalten, da die Betondecke viel zu dünn war. Zum Glück  wurde dieser Bunker nicht getroffen. Als Versuchskaninchen wurde ich übrigens auch noch benutzt ;)
Die Bunker sind mit einer Leuchtfarbe bemalt. Sie ist um die Türen und auf allen Schriftzügen angebracht, damit man den Ausgang auch in der Dunkelheit findet. Ein Raum ist komplett mit dieser Farbe angestrichen, weshalb man sich auch nicht an die Wände anlehnen darf. Vor dieser Wand stand ich nun und wurde mit einem Blitzgerät sozusagen fotografiert. Mein Schatten war dann an der Wand zu sehen – alles andere drum herum hat geleuchtet. Sah ziemlich witzig aus.
Im Bunker war es übrigens extrem kalt. Ich habe übelst gefroren. Da war es sogar an der Oberfläche relativ warm dagegen, obwohl es am Montag windig und kühl war.



Nach der Unterweltentour bin ich zu den Hackeschen Höfen gefahren, da ich noch etwas Zeit hatte. Die Zeit war dann leider doch zu kurz, um mir die Umgebung darum noch anzusehen. Die Höfe sind sehr schön und es gibt tolle kleine Läden. Auch drum herum gibt es viel zu sehen. Aber wie gesagt, leider war dazu keine Zeit, da ich wieder zurück fahren musste.













Nach einem letzten Essen beim Asiaten holte ich meine Koffer und es ging auch schon wieder gen Heimat. Der Rückflug war ebenfalls sehr entspannt – bis auf das nervige Pärchen vor mir. (Er filmt während  dem Start (wie war das mit „Alle elektronischen Geräte bitte ausschalten“?) und beide stellen die Rückenlehnen während dem Steigflug zurück, als es noch nicht erlaubt war. War ziemlich unangenehm, dafür hatte ich jedoch die ganze Sitzreihe für mich :)
Es war ein total schöner Wochenendtrip der absolut nach Wiederholung schreit!

Kommentare:

  1. Da möchte ich doch glatt auch wieder nach Berlin fliegen ♥

    Schön, dass es dir gefallen hat :)

    Liebe Grüße
    Natadi

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    1. Ja. Berlin ist doch echt immer wieder schön! :)

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